So mancher „normale“ Spieler mag sich fragen, ob Tennis im Rollstuhl überhaupt funktionieren kann. Schwierig, sich so etwas vorzustellen, wenn man bisher nur die allgegenwärtigen „normalen“, schweren Rollstühle vor Augen hatte. Ein Rollstuhl für Tennis ist jedoch ganz anders konstruiert: Er hat vorne zwei kleinere Räder (manchmal auch nur ein Rad), die Antriebsräder sind mit einem extremen Sturz an den Stuhl montiert, um eine größere Wendigkeit und Stabilität für den Spieler zu gewährleisten. Hinten hat der Tennis-Rollstuhl ebenfalls ein kleines Rad, das allerdings so eingestellt sein sollte, dass es während der Fahrt nicht auf dem Boden aufliegt. Es soll den Spieler vor Stürzen nach hinten bewahren.
Einen Speichenschutz sowie Bremsen hat der Tennis-Rollstuhl normalerweise nicht. Bremsen sind unnötiges „Gewicht“, und zwischen die Speichen kann man während des Spiels Bälle klemmen.
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