Viele Männer leiden bereits in jungen Haaren unter starkem Haarausfall. Oft beginnt der Haarausfall zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr, indem die Haare an der Stirn zunehmend zurücktreten und sich sog. "Geheimratsecken" bilden. Eine Möglichkeit dem Haarschwund zu begegnen ist eine Haartransplantation.
Haartransplantation - Gründe für Haarausfall
Beim Haarausfall spielen Androgene, das sind männliche Hormone, eine starke Rolle. Dihydrotestosteron verkürzt die Wachstumsphase, nachwachsende Haare werden zunehmend schwächer und der Haarfollikel sirirbt irgendwann ganz ab. Ist dieses Stadium einmal erreichen helfen auch keine Tinkturen oder Spezialshampoos mehr.
Doch nicht nur Testosteron gefährdet den Haarwuchs, auch die Einnahme von Anabolika verursacht zunehmenden Haarausfall.
Haartransplantation - Verfahren
Erblich bedingtem Haarausfall kann man zu Beginn noch mit chemischen Lösungen begegnen, haben sich aber schon deutliche Geheimratsecken oder größere kahle Stellen gebildet, hilft nur noch eine Haartransplantation. Eine Eigenhaartransplantation ist nahezu schmerzfrei, hilft jedoch nur bei genetisch bedingtem, nicht bei krankhaftem Haarausfall.
Der Eingriff findet ambulant unter örtlicher Betäubung statt. Dabei werden aus dem Haarkranz, der nicht vom Ausfall betroffen ist, Haarwurzeln auf kahle Stellen verpflanzt und können dort weiterwachsen.
Haartransplantation - Ergebnis
Das Resultat der Haartransplantation wirkt natürlich und zeigt sich meist schon nach einigen Monaten. In der Regel liegt die Anwuchsrate transplantierter Haare bei rund 90 Prozent. Das Haar wächst zwar nicht ganz so dicht, weitere Behandlungen können ein optisch asprechendes Ergebnis jedoch unterstützen.
Haartransplantation - Nachbehandlung
Seriöse Institute kümmern sich auch um die Nachbehandlung einer Haartransplantation. Meist tritt unmittelbar nach dem Nachlassen der Betäubung ein Spannungsgefühl und Druckschmerz auf. Regelmäßiges Haare waschen fördert die Schorfbildung. Einige Tage nach der Haarverpflanzung entwickelt sich bei den meisten Patienten ein schmerzloses Ödem, das jedoch durch die Einnahme von speziellen Medikamenten verhindert werden kann. Nach rund zwei Wochen läßt die Schorfbildung nach, nach ca. 20 Tagen werden die Fäden gezogen und der Einrgiff zunehmend unsichtbar für die Umwelt.
Haartransplantation - Kosten
Die Kosten für eine Haartransplantation werden nicht von der Krankenkasse übernommen, sondern müssen aus eigener Tasche bezahlt werden. Größere Institute bieten Finanzierungsmodelle an, bei denen ein Teil der Kosten sofort, der Rest in monatlichen Raten beglichen werden kann.